Tipp des Monats: Oktober

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Wenn das Laub fällt

 
Laub im Garten ist nützlich, aber an einigen Stellen ist es ein echter Störer. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man mit Laub umgeht.

    So manche Pflanze …
    … fühlt sich unter Laub recht wohl, wenn es kälter wird. Im Herbst kann man zum Beispiel Waldstauden und Bodendecker wie Schaumblüte, Waldsteinie oder Efeu aus ökologischen Gründen durchaus eine Laubschicht gönnen, wenn es einen aus ästhetischen Gründen nicht stört.
    Aber keinesfalls sollte man den Rasen …
    … so behandeln. Er braucht Licht! Sonst bilden sich ganz schnell schwache und kahle Stellen. Deshalb hilft nur eins: regelmäßig und behutsam das Laub abharken. Es empfiehlt sich ein spezieller Laubrechen, der den Rasen schont und mit dem die Arbeit schneller von der Hand geht. In der Regel reicht ein wöchentlicher Laubtag, man kann aber auch öfter harken.
    Die Alternative zum Rechen …
    … sind Laubsauger und Laubbläser. Wer einen großen Garten hat, weiß beide zu schätzen. Aber beim Gebrauch ist unbedingt zu beachten, dass
    – beide Energie verbrauchen und nicht geräuschlos arbeiten,

    – man vorsichtig sein muss, weil auch schützende Erde und Kleinstlebewesen angesaugt bzw. weggeblasen werden
    
– und generell an schwierig zu erreichenden Stellen Vorsicht und Handarbeit die bessere Wahl sind.
    Insbesondere unter Sträuchern …
    … und Bäumen kann und soll man Laub liegen lassen. Denn die Natur recycelt von selbst und verwandelt »Abfall« in wertvollen Dünger.
    Das Zwischenlagern von Laub …
    … wird übrigens einfacher, wenn sie Körbe mit engmaschigem Draht verwenden. Das spart Platz und das Laub kann nicht wieder »ausfliegen«.
    Stichwort Rasen:
    Spätestens im Oktober müssen um kahle Stellen ausgebessert und es muss nachgesät werden. Die Saat dünn auftragen, gut mit Humus abdecken und dann gründlich wässern.
     

    Sie haben noch Fragen zum Thema Laub und zu seiner Beseitigung? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gern weiter.