Tipp des Monats: Februar

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Der Baum- und Gehölzschnitt im Februar.

Damit sie gesund und formschön bleiben, müssen Bäume und Gehölze müssen immer wieder ausgeschnitten, zurückgeschnitten und in Form gebracht werden. Und der Februar ist im gärtnerischen Jahreslauf ein ganz wichtiger Monat dafür.


Bei den Hecken sind jetzt Buche, Hainbuche, Feldahorn, Weißdorn dran, bei den Beerensträuchern Johannis-, Stachel- und Brombeere. Auch für Kletterpflanzen ist ein guter Zeitpunkt: Blauregen, Kletterhortensie und Wein dürfen in Form gebracht werden.

Nicht zu vergessen die Obstbäume: Bei Apfel-, Birnen und Pflaumenbäume sollten Sie nicht mehr zu lange warten.


Wann immer Sie schneiden und was sie schneiden, ganz wichtig zu wissen ist:

 
Wie gehe ich im Einzelfall vor?

    Erhaltungsschnitt
    Beim Erhaltungsschnitt geht es darum, Gehölzen ihre Wuchs- und Blühkraft zusichern. Das alte Holz wird rausgeschnitten.
    Verjüngungsschnitt
    Beim Verjüngungsschnitt geht es radikaler zu, 30 bis 50 cm über dem Boden wird geschnitten. Zum Beispiel bei Sträuchern, die an jährlich neuen Trieben blühen wie Sommerflieder, Haselnüsse, Liguster und Heckenkirschen. Aber Vorsicht! Koniferen, Goldregen, Zwergmispel oder Ginster vertragen den Verjüngungsschnitt nicht.
    Auslichtungsschnitt
    Der Auslichtungsschnitt dient dazu, ganz schwache, kranke, abgestorbene oder zu dichte Triebe zu beseitigen, um mehr Licht und Luft in die Krone zu bringen.
    Fruchtschnitt
    Und schließlich der Fruchtschnitt: Er steigert die Fruchtqualität bei Obstbäumen.